Filmplakat zur Präsentation Mentoring im Gesundheitswesen

Mentoring im Gesundheitswesen

Wie Sie Mentoring gestalten, das Pflegekräften und Ärzten den Einstieg erleichtert und sie hält.

Was diese Präsentation zeigt

Was diese Präsentation zeigt

Was diese Präsentation zeigt

Der Pflegemangel

Weltweit fehlen Pflegekräfte

Die WHO zählt 29,8 Millionen Pflegekräfte und einen Mangel von 5,8 Millionen.

29,8 Mio. Pflegekräfte weltweit 2023 World Health Organization, 2025
5,8 Mio. fehlende Pflegekräfte 2023 World Health Organization, 2025

Wer Erfahrung weitergibt

Viele erfahrene Pflegekräfte gehen bald in Rente

Die WHO warnt, dass alternde Belegschaften die Kapazität für Mentoring schwächen können.

  • Europa 21 %21 %
  • Westpazifik 21 %21 %
  • Amerika 19 %19 %
  • Afrika 15 %15 %
  • Östlicher Mittelmeerraum 9 %9 %
  • Südostasien 7 %7 %
Pflegekräfte ab 55 Jahren, nach WHO-Region · World Health Organization, State of the world’s nursing 2025

Burnout bei Ärzten

Über die Hälfte der US-Ärzte meldet Burnout

Der Anteil mit Burnout-Symptomen stieg in drei Jahren von 45,5 % auf 54,4 %.

  • 2011 45,5 % mit Burnout-Symptomen
  • 2014 54,4 % mit Burnout-Symptomen

Burnout in der Pflege

Burnout in der Pflege variiert stark

In 12 Ländern lag Burnout in der Pflege zwischen 10 % und 78 %.

78 % der Pflegekräfte mit Burnout in Griechenland, der Höchstwert Aiken et al., 2012
10 % in den Niederlanden, der niedrigste von 12 Ländern Aiken et al., 2012

Wer einen Mentor hat

Viele Ärzte haben nie einen Mentor

In den untersuchten Studien hatte weniger als die Hälfte der Medizinstudierenden einen Mentor.

  • Medizinstudierende unter 50 % mit Mentor
  • Lehrkörper, manche Fächer unter 20 % mit Mentor
  • Frauen fanden schwerer einen Mentor

Wie stark die Belege sind

Planen Sie die Auswertung von Anfang an

Die meisten der 39 Studien waren Selbstauskünfte, die Belege sind also noch schwach.

  • Ausgangswert Bindung und Burnout vor dem Start
  • Vergleichsgruppe ähnliches Personal ohne Mentor
  • Nachverfolgung nach 6 und 12 Monaten

Neue Pflegefachkräfte

Geben Sie jeder neuen Pflegekraft eine Praxisanleitung

In 76 Studien verbanden gute Programme eine feste Ansprechperson, Mentoring und Peer-Unterstützung.

  • Eine feste Ansprechperson
  • Mentoring über die ersten Wochen hinaus
  • Peer-Gruppen von Berufseinsteigern
  • Praxisanleiter nach Qualität, nicht nach Zahl

Was eine Mentoring-Beziehung trägt

Klären Sie Erwartungen gleich zu Beginn

Gescheiterte Beziehungen zeigten schlechte Kommunikation, wenig Engagement und Konkurrenz.

  • Gegenseitigkeit
  • Gegenseitiger Respekt
  • Klare Erwartungen
  • Persönliche Verbindung
  • Gemeinsame Werte

Klinisches Urteilsvermögen weitergeben

Bilden Sie Tandems aus Erfahrenen und Einsteigern

Erfahrene Pflegekräfte können ihr Wissen weitergeben, bevor sie in Rente gehen.

Quellen

Die Forschung hinter dieser Präsentation

  1. World Health Organization (2025) State of the world’s nursing 2025: Investing in education, jobs, leadership and service delivery World Health Organization, Geneva
  2. Shanafelt, T. D., Hasan, O., Dyrbye, L. N., Sinsky, C., Satele, D., Sloan, J. & West, C. P. (2015) Changes in burnout and satisfaction with work-life balance in physicians and the general US working population between 2011 and 2014 Mayo Clinic Proceedings, 90(12), 1600-1613
  3. Aiken, L. H., Sermeus, W., Van den Heede, K., Sloane, D. M., Busse, R., McKee, M. et al. (2012) Patient safety, satisfaction, and quality of hospital care: Cross sectional surveys of nurses and patients in 12 countries in Europe and the United States BMJ, 344, e1717
  4. Sambunjak, D., Straus, S. E. & Marušić, A. (2006) Mentoring in academic medicine: A systematic review JAMA, 296(9), 1103-1115
  5. Straus, S. E., Johnson, M. O., Marquez, C. & Feldman, M. D. (2013) Characteristics of successful and failed mentoring relationships: A qualitative study across two academic health centers Academic Medicine, 88(1), 82-89
  6. Rush, K. L., Janke, R., Duchscher, J. E., Phillips, R. & Kaur, S. (2019) Best practices of formal new graduate transition programs: An integrative review International Journal of Nursing Studies, 94, 139-158

Guter Start, langer Verbleib

Benennen Sie Praxisanleiter, schulen Sie Mentoren und messen Sie Bindung und Burnout über längere Zeit.

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